Lizardsoup


Beschwippste Schoko-Himbeerspirale

Und hier das versprochene “Mehr” zu den Himbeeren.

Wie erwähnt habe ich acht Schalen Himbeeren gekauft. Diese waren erstaunlicher Weise auch im tadellosen Zustand. 

Also Schüssel, Pürierstab und Eis hervorgeholt und los geht’s!

Zuerst verprügeln wir einige Eiswürfel bis sie klein sind, das geht gut mit einer schweren Suppenkelle, Schutzbrille nicht vergessen. Mit Crushed Eis geht sowas noch viel besser, wenn welches Verfügbar ist. Dies in die Schüssel.

Dann 7 Schalen Himbeeren waschen und ebenfalls in die Schüssel geben. Eine Schale wird auch gewaschen, bleibt aber vorerst unbeachtet.

Nun werden die Himbeeren und die Eisbröckchen gut durchpüriert bis alles etwas schaumig ist. Das ganze dann mit etwas Limettensaft abschmecken. Wenn man sehr süße Himbeeren hat, ist man hier auch schon fertig.

Leider war dem nicht so, die Himbeeren waren aromatisch aber doch auch sehr säuerlich. Also habe ich 3 EL selbstgemachten Rosenzucker hinzugefügt. Das war schon besser, aber als Nachtisch konnte da was dran, also nochmal 2 EL Vanillezucker. Perfekt!

Ich gebe zu, dass die Fotos jetzt nicht die besten geworden sind, es war halt schon dunkel. Normalerweise verwende ich kelchförmige Saftgläser mit dickem Sockel, doch die waren gerade nicht verfügbar, also musste ich mit den Teegläsern vorlieb nehmen. 

Mit einer Kelle vorsichtig eine gute Portion in jedes Glas füllen. Dazu kommt etwa ein Pinchen Mara Meo Schokoladenlikör. Dieser Likör hat 16%, ist milchig und etwas dickflüssiger. Wenn er länger steht, muss er erst kräftig geschüttelt werden. Angeblich sind da Gewürze drin, davon habe ich nichts bemerkt - er ist einfach nur herrlich schokoladig. 

Nun kann man den restlichen Himbeerpüree in die Gläser geben, bis man noch 2 cm Rand übrig hat. Darauf kommt jetzt eine weitere Schicht Mara Meo Likör, mit einem Löffel wird vorsichtig die obere Schicht kreisförmig untergehoben. Mit dem Rest Mara Meo wird sorgfältig eine Spirale oben drauf gegossen. Die bleibt so.

Nun zu den übrigen Himbeeren: Diese werden auf dem Püree andekoriert wie man es eben mag. Sie sinken nicht ab, dafür ist der Püree zu dicht. Umso kälter der Püree übrigens, desto weniger sinkt ab.  Wer mag kann das Ganze mit Sahne toppen, aber bei dem vielen Zucker diesmal habe ich das lieber gelassen. 

Der restliche Püree hat noch zwei Gefrierbeutel ergeben und frostet jetzt vor sich hin, bis er gebraucht wird. 

Wonach schmeckt das Alles jetzt? Primär natürlich nach Himbeere, mit einem runden Aroma durch den Rosenzucker, der es hier wirklich mal bringt. Durch den Limettensaft (nicht zuviel, auf die ganze Masse hier nur 1 TL!) wird das ganze spritzig. Der Mara Meo bringt noch etwas herbe Süße und Cremigkeit dazu. 

Ein sehr leckerer Nachtisch, der aber nicht nach zu schweren Speisen genossen werden sollte, weil er sehr viel Säure und Fruchtzucker enthält.



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