Brandnooz Box + Capri Sonne Pink Grapefruit
Willkommen zurück!
Nach langer Vorbereitung und langem Warten gibt es jetzt endlich die brandnooz Box http://www.brandnooz.de/
Damals konnte man sie noch zum vergünstigten Vorzugspreis bestellen, daher habe ich 7,99€ statt 9,99€ bezahlt.
Was ist es?
Die brandnooz-Box ist eine der momentan modernen Testboxen nur diesmal für Lebensmittel. Für rund 10€ gibt es hier neue Produkte aus dem Supermarkt (der Zukunft) die auch mindestens dem Wert des Preises entsprechen sollen. Diese dürfen dann getestet und bewertet werden.
Die Box wird durch eine Behindertenwerkstatt versendet, was ich sehr nett finde. Leider dann auch durch Hermes, was weniger nett ist.
Die Box ist weiß und mit grünem Papier gefüllt, was ich äußerst hübsch finde, nur das öffnen ist noch eine kleine Hürde…
Und hier ist sie:

Was ist drin?
An dieser Stelle stelle ich euch kurz vor, was ihr oben auf dem Foto seht (oder auch nicht seht), ausführliche Testberichte folgen später.
Kluth Antipasti Tomaten mit Oregano und Olivenöl
Mein erstes Highlight! Mit getrockneten Tomaten kann man eigentlich nichts falsch machen und ich esse sie gerne auf warmen Brot. Diese hier sind in einem praktischen Beutel verpackt der wiederverschlossen werden kann, genial, darauf habe ich gewartet! Aber ich hätte nie im Supermarkt danach gesucht, von daher lohnt es sich.
Griesson “Black5”
Angeblich “original American Cookies”, ehm ja liebe Griesson Leute… fahrt erstmal nach Amerika und guckt, wie sowas aussieht. Mich erinnert das jedenfalls mehr an Oreo-Kekse, mal sehen ob es auch so schmeckt (ich gehe davon aus).
Warum man sowas widerliches wie Oreo reproduzieren muss ist mir allerdings ein Rätsel.
Niederegger Marzipan Rumkugeln
Noch ein Produkt auf das ich mich sehr freue und das ich selber wohl nicht entdeckt hätte. Sie sehen schonmal sehr appetitlich aus und werden das nächste sein, in das ich reinbeiße.
Pulmoll zuckerfrei mit Stevia
Neue Sorten sind es nicht wirklich, aber nun mit Stevia. Limette-Minze kenne ich noch nicht, aber altbekannt ist Kirsche + Vitamin C. Ich kann keinen Unterschied im Geschmack zu sonstigen Pulmolls feststellen.
Reisfit (nicht abgebildet)
Mikrowellen-Milchreis. Wird noch ausgetestet, ich habe aber schlimme Befürchtungen.
Capri Sonne
Endlich gibt es neue große Sorten! Die großen Capri Sonne sind genial, da wiederverschießbar. Hier gibt es die Sorten Red Fruits and Lemon und Pink Grapefruit.
Letztere habe ich nach einem heißen Tag in der Stadt probiert und sie ist g.e.n.i.a.l! Sehr erfrischend, nicht zu süß, ein bisschen herb und auf jeden Fall frisch. Ich denke, das wird MEIN Getränk im Sommer 2012!
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Eine reine Testbox also. Merkt es euch, Leute: Testbox zum Testen für Leute, die daran interessiert sind, neue Dinge kennenzulernen und zu testen. Es ist keine Sparbox.
Ehrmann - Cocktail Party
Ehrmann hat sich eine neue Geschmacksrichtung für seine Milchgetränke einfallen lassen, namens “Cocktail Party”.
Diese ist nun auch im Handel erhältlich, ich habe sie letzte Woche im Real,- gesehen. Demnach gibt es die Sorten Pina Colada, Caipirinha, Erdbeer Daiquiri und Swimming Pool.
Das “Milchmixgetränk” rühmt sich damit, alkoholfrei zu sein. Da es einige der oben genannten Cocktails auch in alkoholfreien Versionen gibt, der Alkohol also nicht essentiell für den Geschmack ist, war ich vom Ergebnis gelinde… überrascht.
Zum Testen habe ich “Erdbeer Daiquiri” gekauft, denn alkoholfreie Versionen gibt es davon eigentlich überall. Ferner “Swimming Pool”, da dieser einer meiner Lieblingscocktails ist.
Die Verpackung ist wie ein üblicher to-go Kaffee mit einer runden, aber nutzlosen Plastikkuppel und einem Strohhalm anbei. Leider ist das Plastik der Strohhalmverpackung so reißfest, dass ich den Halm nur mittels einer Schere befreien kann.
Beim Blick auf die Zutatenliste des Daiquiri fiel mir sofort etwas auf: Wo waren die Limetten? Was ist denn jetzt an einem Daiquiri so toll, ohne Limetten?
Und so schmeckte das ganze dann auch. Einfach Erdbeer-Joghurtgetränk, keine Frische oder Spritzigkeit und das Erdbeeraroma ist sehr, sehr künstlich. Das schmeckt mir nicht, wenn ich sowas will, kaufe ich Yo-Yo oder anverwandte, da bekommt man mehr für sein Geld.
Dem Swimming Pool ging es nicht besser. Auf der Inhaltsliste fand man gerade noch Kokos und Ananas, das ließ nichts gutes vermuten.
An sich schmeckte das Ganze ja nicht so schlecht, aber…. so was es halt ein Pina Colada. Keine Ahnung, wonach die Pina Coladasorte dann noch schmecken soll.
Liebes Ehrmann-Team: Wenn man schon alkoholfreie Cocktails als Vorbild nimmt, dann sollten die Geschmackskomponenten beachtet werden.
Blue Curacao ist ein Orangenlikör, und dieser Geschmack fehlt hier. Im Zweifelsfall hätte man ja noch Maracuja ergänzen können, welche sich neuerdings in Swimming Pools einschleichen. Dann wäre ich von dem Geschmack nicht so unglaublich gelangweilt gewesen.
Walkers Sensations Smoked Monterrey Chili with Goats Cheese
Wilkommen zurück!
Heute möchte ich euch die neuste Sorte von Walkers Sensation vorstellen, das sind die etwas größeren, schwarzen Beutel. Sie wiegen 150g und kosten 2,49 € z.B. hier:
http://www.candyandmore.de/Very-British/Snacks/Walkers-Sensations/Walkers-Sensations-Smoked-Monterrey-Chili-with-Goats-Cheese-150-g.html?listtype=search&searchparam=Goats%20Cheese&redirected=1

Ich war mal wieder auf der Suche nach Chips, die richtig käsig schmecken und an dieser Stelle gaaaanz mutig.
Eigentlich hasse ich Ziegenkäse, dieser bittere Geschmack geht meines Erachtens gar nicht und mit frischem Ziegenkäse oder Ziegenmilch kann man mich jagen. Das herbste, dass mir auf den Teller kommt, ist ein gut durchgezogener Schafskäse.
Von diesen Chips bin ich sehr positiv überrascht. Im ersten Moment hat mich der Ziegenkäsegeschmack umgehauen, Chips mit einem so herben Aroma ist man halt gar nicht gewohnt. Es ist aber nicht so, als hätte ich in ein Stück Ziegenkäse gebissen, der Geschmack kommt erst nach ein paar Sekunden, bleibt aber angenehm.
Von der geräucherten Chili schmecke ich erstmal wenig und von dem “geräuchert” gar nichts, ich bin aber auch Thailand-verwöhnt. Mama Lizard dagegen brennt die Zunge. Nach dem 4. und 5. Chip merke ich dann auch langsam ein leichtes Brutzeln, das gerade genug ist um einen angenehmen Chili-Geschmack herbeizuführen. Geräuchert ist hier nichts, da schmeckt schon eher die Käsenote gegrillt.
Zudem schmecken die Chips kräftig nach Knoblauch und verleihen auch einen entsprechenden Atem. Wobei wir wieder beim Grillen sind: Die Chips erinnern mich an warme Abende im Strandrestaurant mit einem schönen Stück Brot, Olivenöl, gegrilltem Käse und einem Glas guten Wein. Mhmm… Herrlich!
Es ist wirklich eine Sorte, von der man erst 2-3 Chips essen muss, um den Geschmack zu mögen - aber dann ist sie wirklich der Kracher!
Volle Empfehlung von mir :)
Und wem der Ziegenkäse für’s pur essen doch zu herb ist: Man kann diese Chips ganz wunderbar als Panade verwenden. Und hier ist das Rezept:
4 Hühnerbrustfilets
1/2 Tüte Walkers Smoked Monterrey Chili with Goat Cheese
50g (ca.) gesalzene Butter
2 Eier
3 EL Maismehl oder alternativ 2 EL Speisestärke
etwas Olivenöl
Die Eier in einem tiefen Teller aufschlagen, in einem anderen Teller das Maismehl ausbreiten. Die Chips mit einem Fleischstampfer/Nudelholz/o.ä. in einer festen Schüssel nicht zu fein zerstampfen.
Wer es besonders herzhaft mag, kann an dieser Stelle die Hühnerbrustfilets kurz in Brühe ziehen lassen, dann aber keine gesalzene, sondern normale Butter verwenden und die Garzeit im Ofen verkürzt sich etwas.
Die Hühnerbrustfilets durch das Maismehl wälzen und dann durchs Ei ziehen. Dann in den Chipskrümeln wälzen.
Den Boden einer Auflaufform dünn mit Olivenöl bestreichen und zwei Zweige Rosmarin dazulegen. Darin die panierten Hühnerfilets platzieren und auf jedes Filet ein Häubchen aus Butter geben.
Das Ganze wandert dann für ca. 25 Minuten bei 180°C (Ober-Unterhitze) in den Ofen.
Dann je ein fertiges Filet auf einem Teller anrichten zusammen mit gewürzten und ungewürzten Kartoffelspalten (Neue Kartoffeln sind jetzt auf dem Markt!) und einer guten Portion Sour-Cream.
Dazu ein frischer Salat aus Eisberg- und Rucola, mit geviertelten Cherry-Tomaten, viel schwarzem Pfeffer, Balsamico und einem guten Olivenöl (mit dem NICHT gebraten wird!).
Bon Appetite :)
Kusmi Tea Algothè & Viola
Viele von euch kennen Kusmi Tea vielleicht schon aufgrund der sehr hübschen Döschen.
Kusmi Tea ist ein französischer Teehandel mit russischen Wurzeln. Neben hochwertigen reinen Teesorten werden auch diverse Mischungen und Aroma-Tees angeboten, ganz neu im Angebot sind die sogenannten “Wellness Teas” zu denen auch der Algothè gehört. Ich kann kein Französisch, aber ich denke das heißt einfach “Algentee”. Zumindest sind welche drin, er besteht aus Grünem Tee, Pfefferminze und Seetang - oder Algen, je nachdem in welcher Sprache man die Zusammensetzung liest. Wäre schön, wenn da mal Einigkeit herrschen würde.
Der Algothè riecht im ersten Moment sehr stark nach Kaugummi, aufgeschüttet hat er eine hellgrüne Farbe und riecht nicht mehr ganz so abstoßend minzig.
Dafür schmeckt er nun nach Zahnpasta. Er schmeckt nicht schlecht, lässt sich trinken, aber primär sind die Geschmacksnoten Zahnpasta und im Abgang der Seetang. Dieser Tee nennt sich “Detox”, er soll also reinigend wirken und gleichzeitig mineralisieren. Ob das funktioniert muss ich auf längere Sicht mal erproben. Bisher habe ich nur festgestellt, dass er warm kein wirklicher Hit ist und sehr “gesund” schmeckt.
Kalt dagegen entwickelt er etwas Charakter und er lässt sich sehr gut wegtrinken.
Der Nachmittags-Aromatee Viola ist ein schwarzer Tee der mit Veilchen aromatisiert wurde. Ich _liebe_ Veilchen und er war auch der Grund, warum ich überhaupt bei Kusmi bestellt habe, denn Veilchen lose sind sehr, sehr teuer und da lohnt sich das selber mischen nicht.
Der Tee riecht trocken schon sehr gut und aufgeschüttet noch viel besser. Das Veilchenaroma ist intensiv und geschmeidig. Ich liebe es <3
Dieser Tee hält allen Erwartungen stand, das freut mich sehr. Kalt verliert er etwas an Charme, denn Veilchen ist eine kühle Geschmacksnote und er wird dann etwas zu kühl.
Daher: Algothè kalt trinken, Viola warm trinken.
Kusmi bietet die meisten Tees als Teebeutel, 125g lose oder in der Dose, 50er Teebeutel oder Vorratsdose 250g an.
Dabei bietet der lose Tee á 125g eindeutig das beste Preis-Leistungsverhältnis. Es sei denn man sammelt die kleinen Dosen :)
Die Versandkosten sind leider recht hoch, daher lohnt es sich nicht einen einzelnen Tee zu bestellen. Besser ist es mit Freunden eine Sammelbestellung zu machen.
Es liegen jeder Online-Bestellung drei Pröbchen bei, somit bietet Kusmi einen erleichterten Einstieg in die Teesucht.
Gute Besserung! Obstbox von Obst.de
Obst.de ist ein Versandhandel der sich auf Obstboxen spezialisiert hat. Hauptsächlich geht es um Grußboxen alá “Ich liebe dich”, “Alles Gute”, ”Gute Besserung”, oder personalisiert mit eigenem Foto - es gibt aber auch spezielle Boxen fürs Büro.
Daneben gibt es so genannte “Fanboxen” - Obst für Sportfans - und “Dinner for Two” Boxen, die nicht mit Obst sondern mit Wein und Zutaten für ein Gericht gefüllt sind.
Dank eines Internet-Gutscheins konnte ich mein knappes Budget einsetzen um eine dieser wunderschönen Boxen zu kaufen. Da mein Budget wie erwähnt sehr knapp ist, habe ich mich für die Gute Besserung Exotic Box in der Größe S entschieden.
Insgesamt gibt es drei Größen - S, L und XXL, weil sich das schöner anhört als XL.
Die ersten Boxen in einer Kategorie beinhalten eher konventionelles Obst, wie Äpfel, Birnen, Orangen, Pfirsiche u.ä., Preise beginnen hier ab 12,90€ - die letzten Boxen pro Kategorie sind die “Exotikboxen”, welche entsprechendes Obst beinhalten, Preise starten hier ab 19,90€ was ich vollkommen okay finde, bedenkt man den Transport und v.a. die Qualität der Früchte. Auf der Website könnt ihr nachlesen, wie sich Obst.de um diese bemüht und auch, dass die Früchte saisonal ausgetauscht werden. Das ist sehr ökologisch und stimmt mich froh :)
Was in der Box ist wird aufgelistet und so liebevoll beschrieben, dass mir der Mund gleich wässrig wird. Zu jeder Box kann auch ein WMF-Messer hinzubestellt werden, bei größeren Boxen ist es manchmal sogar enthalten. Der Bestelltermin kann ausgewählt werden, ansonsten versucht Obst.de schnellstmöglichst zu liefern.
Und das tun sie auch! In der Nacht zwischen dem 28. und 29. Februar habe ich bestellt, am 29. Februar wurde die Box verschickt und am 1. März überreichte sie mir ein freudestrahlender Zusteller, das versüßte mir gleich doppelt den Tag.
Und hier ist die Süße:

Ist sie nicht hübsch?
Also diese Lieferung war wirklich wahnsinnig schnell! Die Obstbox ist sehr stabil, ich kann sie sogar wiederverwenden, zudem besitzt sie einen Tragegriff. Das Innenleben ist mit stabilen Trenngittern gestaltet, so dass nichts durcheinander kullert. Hier nun der Inhalt:

In der Box liegen ein Frischezertifikat mit dem Datum der Verpackung, zudem eine Anleitung zum Verspeisen der diversen Früchte und ein Paket Obst.de - Servietten. Das finde ich toll :)
Enthalten sind, bzw. war (ich musste zur Arbeit und hatte Hunger…) eine Granadilla , die ihr geöffnet an der Seite sehr. Granadillas stammen aus Südamerika und sind *fantastische* Früchte. Ihre Schale ist sehr dünn, aber hart und fest wie eine Eierschale. Man kann sie aufbrechen oder mit etwas Mühe aufschneiden. Innen finden sich wie bei einer Maracuja, mit der sie verwandt ist, Kerne mit Fruchtpulpe. Diese ist hier grau und sieht daher etwas… befremdlich aus. Dies ist der essbare Teil, der süß und fruchtig ist. Aber das ist noch nicht anders! Die Schale kann man zerstampfen und zu gold-ockerfarbenen Pigmenten verarbeiten, den Zellstoff dazwischen könnt ihr auch verwenden: Schale vorsichtig abknibbeln und ihr seht die schaumartige, puffige Oberfläche. Die Außenseite - also die unter der Schale, nicht die an der Pulpe - könnt ihr benutzen wie ein Wattepad, was schon die Ureinwohner getan haben sollen - dafür gebe ich aber keine Garantie. Es funktioniert jedenfalls: Der puffige Zellstoff reinigt die Haut und es sind genug Fruchtsäuren enthalten um einen leichten Peelingeffekt zu haben, die Haut ist leicht mattiert und die Poren ziehen sich etwas zusammen. Es klebt auch nichts, keine Sorge.
Links außen seht ihr eine Papaya - so wie sie aussehen soll und wie man sie im deutschen Supermarkt nie sieht: Saftig gelb und super reif. Sie war sehr lecker und die enthaltenen Kerne können gemahlen als Pfefferersatz benutzt werden. Da diese Frucht so reif war, roch es beim Öffnen sogar etwas pfeffrig.
Darunter liegt eine Limette, das trifft sich gut, da ich gerne Thai koche und die Limette in der Thai-Küche unerlässlich ist. Außerdem ist sie gut bei Halsschmerzen und Husten.
Die anderen beiden Fächer sind mit Maracuja gefüllt, die noch sehr frisch sind. Ich lasse sie einige Tage liegen, denn richtig gut sind sie erst wenn die Hülle verschrumpelt.
Die lustigen runden Dinger mit dem dicken Stängel sind Mangostane, meine absoluten Lieblingsfrüchte. Sie stammen aus Südostasien, werden aber auch in China als shanzhu groß angebaut. Ich habe bereits Plantagen dort besucht, die Bäume werden buschartig auf niedriger Größe gehalten - irgendwie - und produzieren so mehr Früchte. In Shanghai habe ich mich im Sommer fast nur von ihnen ernährt, 5 Stück kosteten zwischen 80ct und 1,50€. Dabei kann Deutschland natürlich nicht mithalten, das Kilo kostet zwischen 8,40-11,80€ (dieses Jahr) und die Qualität ist nicht immer gut. Die Frische von Mangostanen könnt ihr daran erkennen, dass die Schale dunkelviolett und glatt, nicht holzig ist. Der Stängel sollte grünlich sein und im Idealfall sind die Blätter noch recht grün.
Die Mangostan kann aufgeschnitten werden, das ist aber eine riesige Sauerei. Am besten nehmt ihr die Blätter mit den Stängel ab, drückt einen Daumenfingernagel in die Narbe und drückt sie einfach auf. Das ist die ideale Öffnungsweise wie sie auch Chinesen anwenden. Darin findet ihr eine “Zehe” aus Segmenten mit weißen Fruchtfleisch. Die Schale färbt sehr stark und die Flecken gehen schlecht raus, abwaschen lässt sich die Farbe auch kaum - aber wenn ihr mit dem Fruchtsaft drüber geht, wird die Farbe neutralisiert. Mangostan haben einen ganz eigenen Geschmack, der unbeschreiblich ist. unbedingt frisch essen! Die eingelegten Früchte schmecken nur nach Pfirsich.
Die letzten Früchte links oben sind Kaktusfeigen, die ich eigentlich sehr gerne mag. Sie haben ein knallrotes Fruchtfleisch und schmecken wie süßliche Gurken - allerdings ist der Farbstoff stark und hat auf Körperflüssigkeiten den selben Effekt wie Rote Beete, also nicht erschrecken!
Leider haben sie sehr unter dem Transport gelitten und waren am nächsten Tag nicht nur braun und eingefallen, sondern auch leicht angeschimmelt.
Der Reklamation-Service von Obst.de hat sich sofort darum gekümmert. Kaum hatte ich meine Mail geschrieben, schon eine Stunde später kam ein Rückruf. Sowas habe ich noch nie erlebt!
Der Kontakt war enorm freundlich und positiv, was bemerkenswert ist. Ich habe bisher schon viele schlechte Erfahrungen mit den Kundenservices diverser Unternehmen gemacht, aber diese Erfahrung war durch und durch gut.
Ein solcher Vorfall ist natürlich nicht der Normalfall, ich habe auch schon viele gute Bewertungen über Obst.de gelesen. Und das bewiesen sie dieses Mal auch: Ich bekam eine komplett neue Box.
Dort war statt einer Papaya eine Pitahaya (Drachenfrucht) enthalten, was mich sehr erfreute, und auch die Kaktusfeigen waren völlig in Ordnung, ich aß sie wegen ihrer Reife aber lieber gleich am nächsten Tag.
Demnächst werden die Kaktusfeigen wohl auch im Schaumstoffnetz geliefert, so wie ihr es oben bei der Papaya seht. Ich finde es gut, dass Obst.de so schnell reagiert :)
Insgesamt bin ich völlig begeistert von dieser Idee. Zum einen ist das Obst sehr gut und wo es herkommt kann man bei jeder Obst nachlesen - zum anderen gibt es mir mit meiner begrenzten Zeit die Möglichkeit, auch mal an gutes (!) frisches Obst zu kommen, und natürlich sind diese Boxen als Geschenk das absolute Highlight.
Daumen hoch!
Golden Cadillac - Im Freibad Bochum
Hallo und Willkommen zurück!
Kürzlich begossen meine Freunde und ich unsere Abschlussprüfungen in einer der besten Bars Bochums - dem Freibad.
Das Freibad hat, trotz der irritierenden, nicht aktuellen Website, _nicht_ geschlossen, weite Informationen hier: http://www.ruhr-guide.de/rg.php/left/menu/mid/artikel/id/94/kat_id/16/parent_id/133/kp_id/0/kp_titel/Freibad,%20Bochum
Die Cocktails dort sind eigentlich fast alle lecker, nun teilte mir der Barkeeper an jenem Abend aber mit, dass der Golden Cadillac sehr selten geordert wird.
Das kann nicht so bleiben! Denn der Golden Cadillac ist sehr ungewöhnlich, doch eindeutig ein Stern am Cocktailhimmel - ich muss aber zugeben, er ist wohl eher ein Weibergesöff ;)
Und das ist er:

Ist er nicht hübsch? Ich finde das Foto ist mir gut gelungen.
Ich war erstmal etwas irritiert, weil die Trinkschale, anders kann man das nicht nennen, sehr flach war und die Strohhalme extra gekürzt - und trotzdem fast rausfielen.
Laut Karte beinhaltet er Brandy, Rum, Galliano, Orange, Creme de Cocoa Blanco und etwas Zitrone.
Er schmeckte lecker… aber irgendwie komisch. Hm. Seltsam. Den Geschmack kannte ich woher… aber wovon?
Der Cocktail machte einmal die Runde und alle kannten den Geschmack irgendwie… bis es mir kam: Milchschnitte!
Und alle stimmten zu: Dieser Cocktail schmeckt definitiv nach Milchschnitte.
Wir hatten schon Bilder vor Augen von kleinen Milchschnitten die mühevoll aus der Hülle gepellt und in einem Mixer kleingehäckselt werden XD aber andererseits wussten wir nicht was ein Galliano ist.
Nun, ein Galliano ist ein klarer Kräuteraufsatz der auch krautig riecht. Auch der Barkeeper konnte sich nicht erklären warum er so schmeckt- nur, dass er das auch sollte.
Umso mehr ich an ihm nippte desto mehr mochte ich den flüssigen Milchschnittegeschmack, der übrigens nicht nur die Creme sondern auch das Gebäck umfasst. Der Cocktail selbst ist hellorange und von einer milchigen Cremeschaumschicht bedeckt. Seltsam eben, aber einer meiner neuen Favoriten!
Probiert ihn doch einfach mal aus :)
Tyrrells Chips
Vor kurzem habe ich wieder bei http://www.candyandmore.de eingekauft, einem meiner Lieblingsshop, wegen der großen Auswahl.
Diesmal sollten es Tyrrells handcooked chips sein, eine Alternative zu Kettle: Sie machen auf traditionell und selbstfrittiert, was die Fettbomben aus irgendeinem Grund gesünder machen soll.
Nein, werden sie nicht. Lebt damit, dass Chips nunmal dick machen und darum nicht ständig gegessen werden sollten, fertig.
Getestet wurden Honey Roast Ham & Cranberry und Mature Cheddar & Chive
http://www.candyandmore.de/Pikantes/Chips/Tyrrells/Tyrrells-Chips-Honey-Roast-Ham-Cranberry-a-150-g.html bzw. http://www.candyandmore.de/Pikantes/Chips/Tyrrells/Tyrrells-Chips-Mature-Cheddar-Chives-a-150-g.html
Optisch gewinnen die Chips schonmal, die Tüten sind hübsch, die Sorten durch die Farben visuell unterscheidbar und insgesamt ist die Aufmachung gut. Auch ist die Verpackung eher… matt und “rauh”, nicht so glatt und glitschig wie bei den üblichen Verdächtigen, dadurch kann ich sie gut halten. Gut finde ich auch, dass auf den Tüten draufsteht (Barcode) welche Kartoffelsorte verwendet wurde.
Aber was ist mit dem Inhalt? Der ist enttäuschend. Die Chips sehen zwar hübsch aus und sie schmecken auch nicht direkt schlecht nur… nicht so wie das was draufsteht.
Gerade die Cranberry-Sorte hat ja sehr große Versprechen von sich gegeben, honiggeröstete Schinken mit Cranberry. Nun, ich schmecke den Schinken - immerhin - aber von Honigröstung keine Spur und nicht ein Fitzelchen Cranberry, böh.
Noch schlimmer wird es nur mit Mature Cheddar & Chives, (Gereifert Cheddar mit Frühlingszwiebeln) kaum ist der Chip im Mund, fühle ich mich schlagartig nach Luoyang zurückversetzt.
Man muss wissen, dass die Südchinesen abschätzig über die Kochkunst der Nordchinesen lästern, dort wird alles versalzen und nur mit Zwiebeln und Wasser gekocht.
Dafür gibt es zwar einen Grund (Dürreregion), aber es stimmt. Und genauso schmecken diese Chips: Nach gekochter Frühlingszwiebel und viel Salz. Den Geschmack von Cheddar muss ich suchen und finde nur ab und an einen zerknautschten Chip, der etwas Cheddargewürz behalten hat. Matured (gereift) ist aber anders.
Die Chips schmecken nicht schlecht, kommen aber jeweils Schinken- bzw. Zwiebelchips näher als dem, was auf der Packung beworben wird. Die Geschmackssorten wären völlig in Ordnung, wenn sie so auch auf der Packung ständen.
Da bevorzuge ich eher Walkers, da bekommt man geschmacklich wirklich das, was versprochen wird. Ich erinnere nur an das Builder’s Breakfast (oh wie ich es vermisse!), eine Sorte, die wirklich nach Ei, Tomate und Würstchen schmeckte.
Liebe Tyrrells: Nice try, next time - less advertising, more taste!
Japanische Kitkats: Der Überblick
Letztes Jahr waren die japanischen Kitkats total in. Kitkat ist eine großartige Bewegung in Japan, die sogar auf amerikanischen Comedy-Seiten Aufmerksamkeit gewonnen hat: http://www.cracked.com/article_18895_7-things-from-america-that-are-insanely-popular-overseas.html
Also habe ich mir auch einige Sorten über Ebay bestellt, die Notizen lagen hier schon einige Monate rum, genau wie ein paar Riegel die ich noch übrig habe, und ausgerechnet heute, als ich nach arbeitsbedingter Pause wieder heftige Update-runs vornehmen wollte, kam mir die hochverehrte Frau Shopping <3 zuvor http://www.frau-shopping.de/kitkat-kokutou-kinako-black-sugar-and-soy-powder-11199.html
Nun denn, nach ihrem Schockerlebnis kann ich euch schonmal verraten, dass meine Erlebnisse ein wenig positiver waren. Allerdings habe ich auch alles gemieden was Soya enthielt, das schmeckte schon in meinem Kopf furchtbar.
Ich hätte sehr gerne ein paar total verrückte Sorten ausprobiert, jedoch sind diese aufgrund ihrer meist lokalen Beschränktheit unbeschreiblich teuer und der einzige vernünftig bepreiste online shop will für die Sendung nach Europa 99€ sehen *vogelzeig*
Daher sind meine Sorten noch recht konservativ, und hier sind sie die kleinen Lieblinge:
Ich musste recht lange auf sie warten, dafür war unter den Kitkats ein Kühlpad (was bei der langen Transportzeit natürlich wenig nutzte) und ich bekam eine japanische Zeitung gratis dazu ;)
Das Päckchen an sich roch schon sehr süß, die Kitkats geben ganz schön Duft ab.

Fangen wir mit dem “verrücktesten” in meiner Auswahl an: Süßkartoffel! Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass dies Süßkartoffel war, es erinnert oilfaktorisch und optisch eher an die Yamssorte, mit der in Asien Reispudding aromatisiert wird.
Die Sorte Süßkartoffel ist dunkellila und riecht sehr vanillig, wie die meisten dieser Kitkats. Der Geschmack war wirklich ungewöhnlich, irgendwie herb und gleichzeitig süß, wie eine Mischung aus Rübenkraut und Cola. Umso länger ich darauf kaue desto besser wird es, also schmeckt die Sorte entweder wirklich gut oder sie enthält eine Menge Suchtstoffe ;)
Daneben seht ihr die Sorte Roasted Tea, hier haben die Riegel eine Matschgrüne Farbe und ähnlich ist der Geruch - eine Mischung aus Algen und ein bisschen grüner Tee. Die Alge überwiegt allerdings, nicht gerade sexy für einen Schokoriegel. Die Japaner lieben aber ihren Grünen Tee und ich bin da ja schon einiges gewohnt. Das Ganze schmeckt entsprechend nach Grünem Tee und süßem Popcorn, was durch die Waffel noch unterstrichen wird. Wo ich jetzt nochmal probiere, erinnert es stark an diese übersüßen Fertig-Matcha-Chai-Latte. Zum Glück ohne Hustenreiz-verursachende Krümel. 5 von 10 Punkten würde ich sagen - essbar, aber kein Hochgenuss.
Viel, viel besser hat mir die Sorte Royal Milk Tea gefallen, aber macht euch auf eine Ladung Chemie gefasst. Die Riegel sind eher weißlich und riechen nach einer Mischung aus Vanille und Schlumpfeis, sehr seltsam also und ich habe das Schlimmste befürchtet. Die Schokoladenhülle ist unglaublich süß, besser ist die Creme zwischen den Waffeln: Sie schmeckt wirklich nach Tee, allerdings nicht nach reinem Tee sondern nach diesem fertigen Milchtee/Bubbletea, den man mittlerweile auch in deutschen Großstädten kaufen kann.
Unter der Sorte Custard konnte ich mir nur wenig vorstellen, und die meisten Pudding-Produkte sind ja … jetzt nicht so der Hammer.
Glücklicherweise riecht dieser Riegel kaum, und wenn dann einfach nur süßlich. So schmeckt er dann so: Süßlich und ein Hauch von Nichts, dafür auch erstaunlich leicht. Am ehesten würde ich ihn mit Neapolitaner-Waffeln vergleichen.
Die ganz weißen Packungen gehören zur Sorte Hokkaido Milk, die Einwohner von Hokkaido bilden sich nämlich gehörig was auf ihre Milch ein. Die Riegel sind so strahlend weiß, das gibt es eigentlich gar nicht, ich wette, sie leuchten auch im Dunkeln. Sie riechen stark vanillig mit einem Hauch Kinderriegel, aber nicht so aufdringlich. Der Geschmack kommt in etwa der Milchcreme eines Knoppers gleich, von daher hält es sich mit der Besonderheit der Hokkaido Milch in Grenzen.
Noch eine Sorte unter der ich mir nichts vorstellen konnte war Tofu*, davon gibt es eigentlich drei Sorten aber ich konnte mir nur die Standardsorte leisten. Tofu ist eigentlich alles, was man NICHT von diesem Riegel erwartet. Er riecht nach zartem Marzipan und schmeckt auch entsprechend mandelig, eigentlich schmeckt er wie Mandel-Giotto. Tut mir leid wegen der vielen Marken, ich bekomme kein Geld dafür, ehrlich, aber KitKat Japan scheint zu dominieren was bei uns von vielen Marken abgedeckt wird. Insgesamt ist Tofu mir allerdings zu pappig.
*Ela wies mich darauf hin, dass es sich um Annin Dofu handelt, eine Süßspeise mit Aprikosen, das erklärt dann den Marzipangeschmack.
Aaaaah, und das Beste zum Schluss: Strawberry Cheesecake. Ahhhhhh <3 <3 <3. So schade, dass ich nur eine Packung hatte. Ich machte die Packung nur auf und es roch köstlich Milchshake-Erdbeerig und nach frischer Sahne, ich fühlte mich gleich wie im siebten Himmel!
Der Geschmack ist auch süß und wird im ersten Moment von der Waffel überlagert, aber dann kommt sofort die Erdbeerbombe von hinten angerauscht! Diese Schokolade hat tatsächlich eine säuerliche Note, die dem ganzen einen frischen Kick gibt. Ach was soll ich noch sagen, superlecker und ich will noch mehr! Mehr! Mehr! Mehr! >.>
Wie ihr sehen könnt lag auch eine Packung Rosenbonbons bei. Ich liebe Blütengeschmäcker, von daher kann ich nur sagen, dass mir diese Bonbons sehr gut geschmeckt haben. Der Geschmack ist zartrosig, weich wie ein Blütenblatt. Die Bonbons haben eine harte Hülle und können dann gekaut werden. Da Rose die Blume der Schönheit ist (Zeichen: Schön+Blume) handelt es sich eigentlich nicht um eine Süßigkeit, sondern um ein Beauty-Produkt! Diese Bonbons sollen einem schöne Haut geben und für bessere Ausstrahlung sorgen. Aber ehrlich gesagt denke ich, dass meine Haut mehr von meinem Wildrosen-Gesichtswasser hat.
Trüffelgratin von Bofrost
Puh, da bin ich etwas spät dran - denn dieses Trüffelgratin von Bofrost gehört zur Weihnachts-Limited Edition. Diese kommt zwar jedes Jahr wieder, variiert aber auch ein wenig. Dieses Jahr habt ihr noch die Chance, etwas von diesem leckeren Gratin zu ergattern.
Wer Bofrost nicht kennt: Es handelt sich um einen Direktvertreiber von Tiefkühlkost, Speiseeis und neuerdings auch Frühstücksbedarf, sowie Orangensaft- warum gibt es momentan überall Orangensaft???
Nun zum Produkt:
Ab und an habe ich gern die normalen Kartoffelgratins von Bofrost gegessen. Von der Größe her waren sie schön, leicht zu portionieren und lecker aber…. leider waren sie unglaublich schwer zu garen, irgendwie wollten sie in diversen Öfen nie so richtig _durch_ werden. Aber sie mussten doch in den Ofen, wie sollten sie sonst knusprig sein?
Hier ist das kein Problem, die Trüffel-Kartoffelgratins haben einen Durchmesser von 5 cm und in einer Packung befinden sich statt 6 in der Standardvariante 8 Gratins, die Packung kostet 7,95€ und entspricht 600g.
Das ist ein wenig happig, man bezahlt die Limited Edition mit.
ABER: Es schmeckt auch unglaublich gut.
Dank der kleineren Größe bekommt man diese Gratins ganz problemlos in akzeptabler Zeit _vollkommen_ gar. Oben bildet sich durch den Käse eine kleine Kruste.
Schon beim Öffnen des Ofens strömt einem der leckere Duft entgegen, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft.
Man bemerkt sofort die deutliche Knoblauchnote, es ist aber kein muffiger Knoblauchgeruch, sondern eher herzhaft wie man ihn von frischgebackenem Knoblauchbrot kennt.
Beim Anschnitt zeigen sich die Gratins weich, die Kartoffeln aromatisch. Zuerst schmeckt man die Knoblauchwürzung und dann kommt auch schon die Trüffelnote um die Ecke, die man sich langsam auf der Zunge zergehen lassen kann.
Ich habe mir dann gleich noch eine zweite Packung bestellt und ob sie das nächste Jahr erleben wird, darüber bin ich mir noch gar nicht sicher.
5 Sterne von mir!
Gewürzente mit Salbei-Orangennudeln
Nachdem mich meine Mutter gestern mit zwei Flugenten-Keulen erschlug, musste ich mir etwas einfallen lassen. Ich habe noch nie eine Ente zubereitet die nicht aus der Tiefkühle kam, schon gar keine Keule.
Um es kurz zu machen: Ich HASSE jede Art von Keulen, Schenkeln, und ähnliches. Ich akzeptiere sie, wenn ganze Tiere zubereitet werden. Aber einzeln kann ich sie nicht leiden. Sie sind kompliziert, uneben, unhübsch und das Fleisch hat so eine seltsame Konsistenz.
Nunja, die Ente war jetzt einmal da und mein Vater schrie schon seit Tagen nach Ente. Außerdem hatte ich immer wieder von meinen Orangennudeln gesprochen, die ich ausprobieren wollte, und Mandarinenmarmelade hatte ich auch noch da. Ich habe mich durch einige Rezepte gegoogelt um zu wissen was gut mit Ente zusammenpasst - abgesehen von Fünf-Gewürze Pulver, das wäre ja Öde. Folgendes ist dabei rausgekommen:

Lecker?
Ich bin richtig stolz. Das sieht sogar mal gut aus! Mein Essen schmeckt der Familie zwar meist, aber optisch ist es … naja, manchmal einfach eine Katastrophe. Nun zahlt es sich endlich aus so viele Kochsendungen zu gucken.
So funktionierts:
2 Entenkeulen (ca. 750g)
1 TL schwarzer Pfeffer
1/2 TL Muskat
3 TL Oregano
1 TL Thymian (frisch oder getrocknet)
1/2 Kreuzkümmel
1 TL Chilipulver
2 TL Orangenschale
1/2 TL Zitronenschale
4 Knoblauchzehen (bzw. TL bei Paste)
150 ML Orangensaft
150g italienische Mandarinenmarmelade
2 EL Honig
Etwas Zitrone
Ein Schuss Rum
3-4 TL Salz (je nach Salz, mein Salz salzt schlecht)
geröstetes Sesamöl
Erst alle trockenen Gewürze vermengen, dann Kräuter hinzufügen, Knoblauch, Honig, Marmelade mit Rum vermengen und mit dem Orangensaft verrühren. Mit Zitrone und Sesamöl abschmecken.
Die Entenkeulen waschen und gut abtrocknen. Die Haut mit einem Messer etwas anritzen. Mit der Marinade erst unten, dann oben einpinseln. Öl in einer Pfanne erhitzen und mit der Haut nach Unten scharf anbraten, zwischendurch einmal wenden, insgesamt ca. 5 Minuten.
In dieser Zeit den Ofen auf 220°C vorheizen. Die Marinade in eine Backofenform füllen und dort die Keulen mit der Haut nach Oben hineingeben. Alles nochmal mit der Marinade einpinseln und in den Ofen schieben. Temperatur auf 180°C reduzieren und den Wecker auf 20 Minuten stellen. Nach 15 Minuten einmal wenden. Wichtig: nie eine Tür mit Kaltluft aufstehen haben, ist wie beim Kuchen, nur dass hier dann die Haut nicht schön wird.
In dieser Zeit die Orangennudeln (gibt’s beim gut sortierten Italiener) mit etwas Salzwasser kochen.
Ente wieder mit der Haut nach oben drehen und nochmal fünf Minuten im Ofen lassen, dann die Hitze abstellen.
Für die Salbeisoße braucht ihr:
Das Entenfett aus der Pfanne
4 TL getrockneten Salbei
150g kalte Butter
1/2 Zitronensaft
2 TL Speisestärke
50g Butter mit dem Salbei und dem Entenfett in ein Soßentöpfchen geben und schmelzen lassen. Etwas Hitze dazugeben, bis die Butter bräunlich wird. Dann die restlichen 100g Butter (schön kalt) hinzugeben und den Zitronensaft. Mit einem Schneebesen schaumig rühren. Die Speisestärke in etwas Wasser auflösen und dazu geben, Hitze aus. Kurz abbinden lassen und in eine Soßenschale füllen.
Nudeln auf den Teller geben und etwas zur Seite schieben. Dazu ein wenig Rucola zupfen, mit etwas Salbeisoße übergießen. Daneben die Entenkeule anrichten.
Bon Appetit :)
