Lizardsoup


Lizardsoup ist heute 3 geworden!

(Quelle: assets)


Spätzlepfanne mit Lardo

Ich hatte einige Spätzle vom Vortag übrig und auch noch eine MDH Packung die weg musste. Dazu noch eine Lage Lardo, der auch weg musste, da angebrochen.

Also habe ich diese schnelle Pfanne gekocht:

 3-4 Streifen Lardo absortieren, diese in der Pfanne rösten und wenn sie braun sind rausnehmen und auf einem Gitter abtropfen lassen (oder auf einem Krepp). Die restlichen Lardostreifen in Würfel schneiden und anrösten, dann an den Pfannenrand schieben. Die Pfanne ist nun super eingefettet - gebt die Spätzle einfach herzenslust hinzu.

Während sie anbraten, 2 eingelegte Pepperoni (und wer mag noch eine rote Chili) in Ringe schneiden, dazu 2-3 schwarze Oliven, kleingeschnitten. Alles untermengen und mit viel Knoblauchpulver, Pfeffer, Salz abschmecken (Lardo ist nicht so salzig wie normaler Speck). Gewürze nach Wahl zufügen.

Zum Schluss eine Tomate kleinschneiden und unterrühren, mit etwas Zitronensaft und Oregano abschmecken - fertig!

Dann die Lardostreifen oben auf legen:


Starbucks White Chocolate Mocha

Die Starbucks-Fertigkaffee Familie im Kühlregal hat Zuwachs bekommen. Anfang der Woche entdeckte ich diese festlich gehaltene Edition und dachte mir: White Chocolate Mocha, das Nationalgetränk meiner Alma Mater? Das muss mit!

Ich war positiv überrascht. Ich trinke zwar ab und an fertig Kaffee, aber ehrlicherweise sind die meisten nicht sonderlich lecker und erinnern eher an Kaffee, haben dafür aber ein starkes Dickmilch Aroma.

Grundsätzlich bleibt diese Variante ein Fertigkaffee, aber die Note des White Chocolate Mocha wurde gut getroffen. Beim ersten Schluck schmeckt man einen nicht zu süßen, kalten Kaffee, dann folgt der typische Geschmack weißer Schokolade ohne diese zähneziehende Kritschsüßhaftigkeit. Im Abgang bleibt ein herb-cremiger Geschmack zurück.

Definitiv einer der leckereren Fertigkaffees :)


Wostok Limonaden

Liebe Gemeinde,

heute möchte ich euch die Wostok Limonaden vorstellen. Wenn es sie nicht lokal zu kaufen gibt, kann man sie über allyouneed beziehen.

Getestet habe ich die Sorten Tannenwald und Estragon-Ingwer. Letztere seht ihr auch auf dem Foto.

Tannenwald ist eine dunkelbraune Limonade, die u.a. auch echtes Fichtennadelöl enthält. Sie schmeckt wie ein flüssiges Hustenbonbon, aber ganz akzeptabel. Ich dachte zuerst, das wäre so eine “Männerlimo” - dafür ist sie aber eigentlich zu süß. Auf jeden Fall ist sie brauchbar - ich habe momentan Husten und Halsschmerzen und nach dem Genuss der Tannenwaldlimo ging es mir an dem Abend doch deutlich besser. Fichtennadelöl ist ja auch in vielen Hustenbonbons enthalten und für eine Limonade sind 2% schon ganz schön viel (genauso viel Fruchtsaft steckt in einer Caprisonne). Zu den weiteren Bestandteilen neben jeder Menge Zucker und Wasser natürlich, zählen  Zu den Aromen zählen Taigawurzel, Eukalyptus und Kardamom - kein wunder also, dass es bei Halsschmerzen etwas geholfen hat, es IST ein flüssiges Hustenbonbon. Für zukünftige Halswehtage bestell ich mir jedenfalls wieder eine, denn besser für die Zähne ist es allemal, als stundenlang einer Zuckerbombe ausgesetzt zu sein.

Die Sorte Estragon-Ingwer soll nach “original georgischen Rezept” gebraut sein. Sie schmeckt dominant nach Ingwer und nur im Abgang merkt man ein wenig etwas vom Estragon. Das kann daran liegen, dass hier gar kein Ingwer drin ist: Es handelt sich um eine mit Estragon versetzte Orangensaftschorle mit “natürlichem Ingwer-Aroma”, was heißt, es könnte auch aus Sägespänen synthetisiert sein. Ich bin mir sicher, in Georgien kann man natürliches Ingweraroma an jeder Ecke kaufen. Jaja. Gefärbt ist das giftgrüne Getränk mit “kupferhaltigen Komplexen der Chlorophylline”, also relativ natürlichen Pflanzenfarbstoffen - immerhin also mal kein Tartrazin, das ist ein Pluspunkt.

Ich empfinde die Limonade als sehr erfrischen und gut trinkbar, sie ist defintiiv alltagstauglicher als die Tannenwald-Sorte.

Es gibt noch eine dritte Sorte namens Dattel-Granatapfel, die ich aufgrund meiner Abneigung gegenüber Granatapfelgetränken ausgelassen habe. 

Mehr über die Limonaden gibt es hier: http://wostok-limonade.de/de/


Halloween Cupcakes

Auch dieses Jahr habe ich meinen Arbeitskollegen die stressigen Tage vor Ausstellungsbeginn mit Cupcakes versüßt  :) Auch wenn ich offenbar die einzige in Halloween Stimmung war - die lokalen Supermärkte haben das ja mal prima ignoriert! Pöh!

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  • Glubschaugen-Cupcakes

Das Foto ist ein wenig Farbverfälscht, eigentlich ist das Topping quietsch-Orange. Selbiges Topping sieht auch etwas ungebunden aus, weil es in meiner Küche zu warm war Ihr werdet wirklich drauf achten müssen, dass die Butter ganz, ganz kalt ist!

Hier das Rezept:

- Apple Spice Muffins

115g Butter (oder Margarine)

135g brauner Zucker (Rohrzucker)

75g normaler Zucker

170g Mehl

2 Eier (oder 90ml Öl + 2 EL Essig und 3 EL Wasser)

90 ml Milch (auch Mandel- oder Hafermilch)

1 Vanilleschoto (o.ä.)

1 TL Backpulver

1/2 TL Natron

etwas Salz

1 TL Kaffeegewürz oder entsprechend Zimt und Muskat

2 Äpfel (am besten Boskop, Braeburn und ähnlich saure Sorten)

—> Butter und Zucker verrühren und die Eier (o.ä.) einzeln zufügen. Vanille, Gewürze, BP und Natron mit dem Mehl vermischen und abwechselnd mit der Milch einsieben. Die Äpfel in kleinste Würfel schneiden und unterheben.

In mit Muffinförmchen ausgelegte Formen geben und für 25 Minuten bei 180°C backen

- Allzweck-Topping

200g Puderzucker

200g Frischkäse

200g kalte (!!!) Butter

—> Erst Butter in Stücke schneiden und mit dem Frischkäse aufschlagen, dann Puderzucker dazu geben. Am besten stellt ihr die Rührschüssel in ein kaltes Wasserbad. Das könnt ihr dann aromatisieren, wie ihr wollt. Bei viel Flüssigkeit etwas Butter dazugeben - dadurch verlängert sich die Schlagzeit! Dieses Topping muss sehr, sehr lange geschlagen werden um Sprühfest zu sein!

In diesem Falle habe ich 1 TL Orangenschale, 1 TL Zitronenschale, 2 EL Orangensirup und 1 TL Rosenwasser gemischt und zum Topping gegeben. Das war zusammen mit den Apple Spice Muffins sehr lecker und hat einige Kollegen von Halloween überzeugt. Die Glubschaugen sind Kaugummis mit saurer Erdbeerfüllung, die ich bei world-of-sweets.de gekauft habe.

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  • Bloodpool Cupcakes

Diese waren ein Notbehelf. Für unsere Veganer gebe ich mir immer große Mühe, aber manchmal will es nicht wie es soll. Eigentlich sollten das Zombie Cupcakes werden, das Topping wollte aber anders.

- Schwarzwälder Kirsch Muffins

50g Zartbitterschokolade, in einer Rührschüssel zerlassen

125g Kirschkonfitüre (ich habe die Samt-Sorte zweierlei Kirsch von Schwartau benutzt)

80g Zucker

2 Eier (ersetzt durch Öl und Essig, siehe oben)

125g Mehl

1 TL Backpulver und Natron 

—> Zartbitterschokolade zerlassen, dann in eine Rührschüssel geben, mit Zucker und Konfitüre, sowie Ei-Ersatz mischen und das Mehl mit dem Backpulver und Natron einarbeiten. Alles in Förmchen geben und für 20 Minuten bei 180°C backen

—> Himbeersauce

150g Himbeeren (mehr oder weniger)

4 EL Zucker

1 TL in kaltem (!) Wasser gelöste Stärke

etwas Zitrone

Himbeeren pürieren (ich hatte noch welche gefroren) und aufkochen, Zucker hinzugeben und mit Zitrone abschmecken, dadurch bleibt das ganze schön Knallrot. Im Sommer nehme ich Limette, das hätte hier nicht zum Schwarzwälder-Aroma gepasst. Herd abstellen, Stärke einrühren, eindicken lassen, kalt stellen.

Für das Topping war angedacht gewesen:

225g Butterersatz (vorgeschlagen war Margarine)

2 TL Vanille

1 TL Essig

440 g Puderzucker

etwas Salz.

Ich habe das ganze mit Zuckerwattesirup und etwas Rosenwasser aromatisiert, was super schmeckte - aber das Topping war einfach zu FEST. Das ist mir ja noch nie passiert, ich habe es auch nicht besser sprüh- oder streichbar bekommen.  Für Ratschläge zu veganen Toppings bin ich offen!

Ich habe also die Sauce, die eigentlich den untergrund für “blutende Wunden” bilden sollte vorsichtig mit einem Löffel auf die kalten Cupcakes gegeben und so entstand der “Bloodpool”.


Softcake der Saison ist kein Genuss

Hallo liebe Gemeinde,

heute möchte ich euch die neue Limited Edition von Griesson für die Winterzeit vorstellen: “Soft-Cake Winterapfel mit erlesenen Waldfrüchten”:

Darin soll man Heidelbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren und Apfel finden, der Keks ist der übliche, die Schokoladenschicht zartbitter.

Und was schmeckt man von den ganzen Früchten?

Leider gar nichts. Ich liebe diverse Sorten der Soft-Cakes aber dieser Keks ist bei mir durchgefallen. Zur Sicherheit habe ich meine Mutter testen lassen, doch beim ersten Bissen zeigte sich auf ihrem Gesicht auch nur tiefste Traurigkeit. 

Es herrscht ein derartig mittelmäßiges Geschmackschaos, dass mich das Ensemble insgesamt an die billigen Schaumwaffeln von den nicht so gut besuchten Weihnachtsmarktständen erinnert. Es lässt sich keine der Früchte herausschmecken und das Gesamtensemble überzeugt nicht. Wenn man sich überwindet und lange auf dem Keks herumkaut, kommt eine künstliche Erdbeernote hervor, das war’s aber auch schon.

Den Winter-Soft-Cakes fehlt der *zing*-Effekt den ihre saureren Sorten wie Orange, Grapefruit oder Himbeer haben. Insgesamt ist der Keks also einfach zu süß und die Aromen wenig natürlich.

Auch fehlt mir der Bezug zur Winterzeit, falls Griesson vor hatte mit dieser Alles-oder-Nichts-Mischung an Punsch oder vergleichbares zu erinnern, hätte man eventuell mal in ein paar Gewürze investieren sollen. Die hätten aus dem undefinierbaren Mischmasch vielleicht noch etwas essbares herausholen können. 

Daumen Runter!


Der Münsterwoche letzter Teil: Was für die Seele

Das allerallerallerbeste was ich in Münster gefunden habe war das Nordcup:

Das ist ein Cupcake-Laden! *kreiiiiiiiisch*

Passend zum Klischee war dort auch gleich eine Horde junger Mütter mit Nachwuchs….

Ein wunderschönes Lädchen und sehr junges Unternehmen mit vorzüglichem Service, furchtbar netten Bedienungen und Wohlfühl-Atmosphäre!

Innen ist alles im Nordsee-Stil eingerichtet, auf Stühlen und Bänken gibt es Kissen noch- und- nöcher, eine Wohltat für meine Vortragsraumstuhl-gepeinigten Knochen!

Ganz vorne ist die Theke mit einer Glasvitrine in der große und kleine Cupcakes ausgelegt sind mit Sortenbeschreibung. Es gibt hier auch eine große Auswahl veganer Cupcakes, auch die Heißgetränke gibt es zahlreich und laktosefreie Milch ist kein Problem und kostet auch keinen Aufpreis.

Ich liebe liebe liebe diesen Laden und hoffe, dass ich irgendwann wieder in die Nähe komme (20€ für das Ticket nach Münster machen die Reise für mich leider schwer…)

Aber nun zum Inhalt!

Sieht das nicht himmlisch aus?!

Die Teller sind extra so geformt, dass eine Tasse und ein Cupcake draufpassen (kreativ halt auch mehr).

Auf allen Tischen steht neben der Deko weißer Zucker und brauner Zucker zu Wahl. Der Kaffee ist anständig, was heutzutage ja auch nicht mehr überall gegeben ist. Dazu gab es aufgeschäumte laktosefreie Milch.

Was ihr hier seht ist ein veganer Himbeer-Schoko Cupcake, der ist im Gegensatz zum Heidelbeerkäsekuchen gar nicht wässrig gewesen. Ich habe überhaupt nicht gemerkt, dass er vegan ist - da war nichts trocken, bitter oder komisch. Die Schokoladencreme war sehr schokoladig, aber nicht so erschlagend wie man es bei anderen Cremes schonmal hat, so dass sie einem im Magen liegen. Die hier war nur sattmachend, aber nicht beschwerend. Der Schokoladenmuffin war ferner mit einer leckeren Himbeerfüllung versehen die durch ihre zarte Säure den perfekten Ausgleich zur Schokolade bot.

Daneben seht ihr einen Erdnussbutter Mini-Cupcake. Diese gibt es mit Schokolade oder mit Jelly, ich nahm natürlich ersteres. Der Muffin war hier ein einfacher Rührkuchen, das Topping war eine gute Mischung zwischen süß und salzig und wer Erdnussbutter mag wird diesen Cupcake lieben!

Die Preise waren absolut angemessen und ich wünsche diesem Lokal ganz viel Glück und Erfolg!

(Vor allem, damit ich nochmal dort essen kann)

Weil es schwer zu finden ist, hier die Wegbeschreibung:

Vom Domplatz (oder Fürstenberghaus (Uni)) die Straße hinuntergehen, dort ist eine Haltestelle nahmen Aegisstr. Unter anderem finden sich auf der Straße ein Pasta To Go, ein Subway, ein Backshop, ein Edeka (den man nur an der Werbung sieht) und ein Nudelladen.

Zwschen Nudelladen und einem Extrablatt-Lokal bzw. seitlich vom Pasta To Go geht es jeweils auf eine hinter der Häuserzeile liegende Plattform. Dort muss man fast bis hinten durch gehen  - egal aus welcher der beiden Richtungen- und findet dort dann das Nordcup.

Warum sitzt ihr hier noch? Auf, auf! Unterstützt die Damen! :)


Münsterwoche: Was für’s Herz

Ein Muss jeden Tag (außer Mittwoch, der Ruhetag) wurde für mich das Café Mamsel.

Ein winziges Lokal auf der Hoyastraße. Drinnen gibt es ca. 8 Sitzplätze, plus eine Spielkiste für Kinder. Meistens sind draußen, wie man auf dem Bild sieht, auch Sitzplätze.

Das Café ist sehr alternativ, was man auch an seinen Führern sieht, die allesamt furchtbar nett sind und mit denen man auch mal ein paar Worte austauschen kann.

Im Angebot sind nicht nur die wahrscheinlich größte Auswahl an Öko- oder Bio-Limonaden der gesamten Bundesrepublik, sondern auch zahlreiche Torten, Kuchen und Kekse die es auch in vegan gibt.

Ferne gibt es zumindest Abends (?) auch Suppen im Angebot, z.B. Thai-Curry Suppe, Mozzarella-Tomatensuppe und das Münster-Spezial. Bereitet werden diese vor Ort, wenn aus, dann aus. 

Ohne meine allabendliche Bio-Zisch Rhababer war ich nicht glücklich XD hier eine Auswahl:

Das hier ist der vegane Heidelbeer-Käsekuchen, was irgendwie ein Doppelfake ist, da der Käsekuchen ja schon keinen Käse enthält. Die Creme war leider ein wenig wässrig, aber die Heidelbeeren und der knurpsige Teig machten das wieder wett :)

(die schlechte Bildqualität tut mir leid)

Das hier war mein Highlight. Eine Schokoladen-Birnentarte. Hätte nie gedacht, dass etwas mit Birnen so lecker schmecken kann. Außerdem macht diese Tarte zertifiziert glücklich!

An dem Tag war ich völlig down und genervt von allem und jedem, aber nach ein paar Gabeln dieser Tarte war ich wieder gut drauf :))

Ich kann das Café Mamsel allen Münster-Besuchern nur wärmstens empfehlen!


cayra hat gesagt: Klingt oberlecker. Was war in der Basilikumsuppe außer Kartoffeln und Basilikum noch drin?

 Nach dem was ich geschmeckt habe auf jeden Fall Muskat, Pfeffer, etwas Paprikapulver? und vielleicht Liebstöckel.

Habe die Suppe versucht nachzu”kochen”. Als Basis habe ich die Kartoffelsuppe von Lena (gibts z.B. bei Rewe oder Allyouneed) benutzt. Dazu dann zwei Suppenlöffel Brühe und zwei bis drei grooooße Bündel Basilikum, schön fein geschnippelt (wer mag, kann pürieren). Dazu habe ich eine italienische Gewürzmischung aus Thymian, Rosmarin, Salbei, Liebstöckel etc. gefügt, etwas Muskat und schwarzen Pfeffer dazu und eine wirklich großzügige Portion Salz. Es kam dem ganzen schon recht nahe.


Münsterwoche 3: Was für den Magen

Irgendwie muss man sich ernähren und da hatte ich auf er Hoyastraße dann doch Glück, direkt gegenüber lag das Geschäft von Christoph Jauch (ob verwandt oder verschwägert ist unbekannt ;)) mit dem Motto “Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen” - ganz meine Meinung!!

Es handelt sich um einen sehr schönen, großen Laden mit einer großzügigen Obsttheke und einer Speisetheke.

In der Mitte gibt es eine Salatbar und auch noch eine kleine Theke mit Nachtisch. Jeden Tag werden drei Mittagstische angeboten, so lange der Vorrat da ist.

Ich hatte das Glück und es gab noch eine ominöse “Basilkumsuppe”. Ich konnte mir darunter nichts vorstellen, da ich kein so großer Suppenesser bin, aber ich hatte Kohldampf und ich liebe Basilikum, was sollte schiefgehen?

Nichts! Nichts konnte schiefgehen, denn diese Suppe war eine Offenbarung!

Eine O F F E N B A R U N G!

Kein Scherz, das war mit Abstand die beste Suppe oder eher Eintopf, die/den ich je gegessen habe. Offenbar war das ganze auf Kartoffelbasis, aber der Basilikumgeschmack war vorherrschend und das ganze gut gewürzt. Für 3,90€ eindeutig DAS Schnäppchen in diesem überteuerten “Studenten”viertel. Ich habe das Gericht in kürzester Zeit vernichtet und wenn es nicht so sättigend gewesen wäre wahrscheinlich noch einen Nachschlag verlangt… aber ich war danach für den Rest des Tages satt. 

Nachtisch muss sein, aber da ging erstmal nichts. Da entdeckte ich nahe der Kasse, dass dort noch ein Regal stand mit Berger-Schokolade. Das ist offenbar ein österreichischer Hersteller, den ich bisher nicht kannte. Ich habe mir eine recht teure (ich glaube 3,25€) Tafel “Dunkle Schokolade mit Himbeer- und Topfenfüllung” mitgenommen. 

Köstlich! Die dunkle Schokolade ist nicht zu herb und schön knackig. Im Inneren findet man nicht die doofe Milchcreme, die man so kennt, nein von der Konsistenz her erinnert das eher an After Eight. Gut, so habe ich mir meinen Topfen (= Quark) nicht vorgestellt, aber das ganze schmeckt sehr intensiv und fruchtig nach Himbeer, ähnlich wie die Himbeer-Pralinés von Neuhaus und damit ist für mich die Welt in Ordnung :) Jetzt muss ich nur sehen wo ich Nachschub herbekomme….


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